Freie Definition von Inhalten und Menü- bzw. Modul-Parametern

Baukasten

Ich komme aus dem Bereich der klassischen Datenbankentwicklung. Für mich sind Inhalte immer qualifiziert, d.h. ein Wert 47131 hat auch immer eine Bedeutung, z.B. eine Postleitzahl.

Aus guten Gründen reden wir immer von der Trennung von Content und Layout. Wenn ein Inhalt aber nur aus Titel, Kurzbeschreibung und Text besteht, bleiben dem Redaktuer zur Kennzeichung von qualifizierten Inhalten nur die Möglichkeiten der direkten Auszeichnung im Text über CSS Klassen. Ein kleines Beispiel soll verdeutlichen, warum die meisten CMS entgegen ihrer eigenen Aussagen keine Trennung von Content und Layout beherrschen. Wenn ein Redakteur z.B. eine Adresse eingibt, so kann er der Postleitzahl, in der Regel, eine CSS Klasse über einen DIV oder SPAN zuweisen. Nun lässt sich die Postleitzahl zu einem späteren Zeitpunkt z.B. in Fettschrift oder Kursiv darstellen. Aber was passiert, wenn das Layout nach der Eingabe von 27387 Adressen umgestellt werden soll und der Ort vor der Postleitzahl erscheinen soll? Wo ist hier die Trennung von Layout und Content?

Anders ist dies bei 2FOLKS. Sie haben immer die Möglichkeit, Inhalte auf ihre Bestandteile hin zu zerlegen. Und nicht nur das. Sie können auch den Wert auf gültige Wertebereich beschränken und bestimmte Formate erzwingen. Das klingt zunächst einmal aufwändig. Aber jetzt stellen Sie sich vor, Sie bekämen ein CMS an die Hand, mit welchem Sie diese Definition eines Inhalts mit ein paar Klicks vornehmen können. Wenn der Redakteur dann einen Inhalt dieses Typs anlegen will, erscheint ein Formular, welches sich gemäß der Definition aufbaut. Unglaublich, aber fertig. Sie können wählen aus dem Sortiment von:

  • Zeichen
  • HTML
  • Boolscher Wert
  • Datum
  • DatumZeit
  • Integer-Wert
  • Float-Wert
  • E-Mail Adresse
  • Web-Adresse
  • Bildergalerie
  • einfache Referenz zu ausgewählten anderen Inhalten
  • doppelte Referenz zu genau zwei anderen Inhalten (z.B. "deutsch" und "dolby digital" für ein Tonformat)

Und das ist nicht etwa alles. Für nahezu jeden dieser Properties gibt es weitere Eigenschaften, durch welche weitere Funktionalität im Client eingestellt werden kann.

Der Client stellt nun für jedes dieser Properties einen eigenen Editor in Form einer Eingabemöglichkeit zur Verfügung. Für den Redakteur stellt sich ein normales Formular dar, welches er auszufüllen hat, wobei sich Pflichtfelder selbstverständlich einstellen lassen.

Nicht genug der Inhaltsdefinition. Auf die gleiche Weise lassen sich nachezu beliebige Parameter für Menüpunkte und Module definieren. Das war sozusagen "Ein Abwasch".